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Hannover hat sich spätestens seit der Expo 2000 zu einer wahrhaft multikulturellen Stadt entwickelt – der Anteil der Bevölkerung mit einer Migrationsgeschichte steigt jährlich um einen Prozentpunkt und lag bereits Anfang 2017 bei etwa 30 Prozent. Davon haben knapp 5 Prozent der Menschen ihre Wurzeln auf dem afrikanischen Kontinent. Dennoch haben große Teile der Mehrheitsgesellschaft der Stadt kaum oder gar keine Berührungspunkte zu den Afrikaner*innen, die in Hannover leben und wissen wenig bis gar nichts über diesen großen Kontinent mit seiner kulturellen Vielfalt. Ziel der „FARAFINA“-Kulturtage ist es, die Afrikaner*innen, ihre diversen Communitys sowie ihre mannigfaltigen kulturellen Angebote und Beiträge in Hannover deutlicher sichtbar und erlebbar zu machen. Die „FARAFINA“ soll zukünftig in wiederkehrendem Rhythmus stattfinden und ein kulturelles Markenzeichen der Stadt Hannover und ihrer Weltoffenheit werden. Und so viel sei vorab versprochen: Es wird spannend, es wird spektakulär, auch schon bei der „PRE-FARAFINA“!

PROGRAMM
Am Nachmittag beginnt die „PRE-FARAFINA“ mit einer ghanaischen traditionellen Segnung. Es folgen Live-Musik-Einlagen mit dem ivorischen Liedermacher Urbain N’Dakon mit „Melodien der afrikanischen Seele“, mit Jali Mansa K. Suso aus Gambia auf der Kora, dem traditionellen Instrument der westafrikanischen Griots (Preissänger), sowie mit „legendären Liedern aus sonnigen Ländern und Eigenem in fünf Sprachen“ von LautStark aus Hannover.
Dazwischen gibt es eine Podiumsdiskussion, Das Thema: „Repräsentation von afrikanischen und afrodiasporischen Akteur*innen in der Kunst- und Kulturszene in Hannover“

EINGELADENE GÄSTE DER PODIUMSDISKUSSION:

  • Janika Milan, Internationale Kultur, Kulturbüro Hannover
  • Babara Kantel, Leitung der Abteilung künstlerische Vermittlung und Interaktion, Schauspielhaus Hannover
  • Iyabo Kaczmarek, freie Kulturproduzentin
  • Nicolas Matthews, Schauspieler
  • Caleb Caleb Munemo, Bildhauer
  • Leyla Ercan, Agentin für Diversität
  • Jasmin Ama Agyemang

Moderation: Modou Diedhiou

Wichtiger Punkt im Programm: Ein Video über eine Fotoausstellung mit Poesie und Musik mit dem Künstler Kollektiv „The Branches Arts“ im Flüchtlingslager Dzaleka in Malawi sowie eine Live-Schalte mit Interview direkt dort ins Lager. Weiterhin zwischendurch Mini-Video-Sequenzen über die Mitgliedsvereine des ADV-Nord e. V. in Hannover. Entspannt ausklingen wird der Tag dann bei einem „Community Dinner“, begleitet von Live-Musik und der Möglichkeit sich auszutauschen.

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